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Super-Mario-Vater Miyamoto sieht ein Ende des Hardware-Wettrüstens

Quelle: winfuture.de

Während Sony und Microsoft mit immer stärkerer Hardware um Käufer werben, wählt Nintendo einen völlig anderen Weg. Der Schöpfer von Super Mario sieht im Verzicht auf teure High-End-Technik den wahren Schlüssel zum Erfolg.

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Fokus auf Spielspaß statt Technik

Shigeru Miyamoto, der Vater von Super Mario und wohl wichtigste Person bei Nintendo, sieht einen Wandel im Konsumverhalten von Spielern. Obwohl die Nintendo Switch bei ihrer Veröffentlichung vor über acht Jahren für ihre vergleichsweise schwache Hardware kritisiert wurde, hat sie sich mit über 150 Millionen verkauften Einheiten zu einem Erfolg entwickelt. Für den legendären Entwickler beweist das, dass reine technische Spezifikationen nicht mehr das alleinige Kaufkriterium für Endanwender darstellen.

Aktuelle Trends auf dem Markt bestätigen die Beobachtung. Während Heimkonsolen wie die PlayStation oder Xbox auf maximale Grafikleistung setzen, dominieren oft grafisch einfachere Titel wie Fortnite oder Roblox den Alltag vieler Nutzer. Der Reiz liegt dabei in der Zugänglichkeit. Die Möglichkeit, Software unkompliziert auf vorhandenen Geräten zu nutzen, rückt immer mehr in den Vordergrund der Kaufentscheidungen.


Effizienz in der Entwicklung

Wie Miyamoto in einem Interview mit der japanischen Spielezeitschrift Famitsu erklärt (via Nintendo Everything), orientiere sich das Unternehmen an der Allgegenwärtigkeit von Smartphones. Diese ständige Verfügbarkeit sei ein Idealzustand für den Konsum von Medien. Dennoch biete eine dedizierte Konsole entscheidende Vorteile für die Produktion von Videospielen. Da man sich auf eine einzige Hardware-Architektur konzentrieren könne, reduziere sich der Aufwand für die Entwickler erheblich.

Bei allgemeinen Plattformen wie dem Smartphone müssten unzählige Versionen und Betriebssysteme unterstützt werden, was die Arbeitslast stark steigere. Eine einheitliche Plattform erlaube es den Teams hingegen, schnell zu reagieren und eine hohe spielerische Freiheit zu gewährleisten, so Miyamoto. Das senke die Kosten und mache den gesamten Entwicklungsprozess deutlich effizienter und planbarer.

Vor- und Nachteile der Taktik

Der Ansatz birgt sowohl Stärken als auch Schwächen für das Ökosystem. Einerseits sichert die Konzentration auf bewährte, günstigere Hardware hohe Gewinnmargen und schützt vor explodierenden Produktionskosten im Bereich der Hochleistungsgrafik. Andererseits grenzt sich das System zunehmend von rechenintensiven Titeln ab, die auf den leistungsstärkeren Systemen der Konkurrenz erscheinen.

Wenn kommende Hardware-Generationen wie die geplante PlayStation 6 oder Project Helix von Microsoft die technische Messlatte weiter anheben, könnte die Kluft bei der Portierung von Spielen von Drittanbietern noch größer werden. Dennoch scheint der japanische Konzern mit seinem Fokus auf exklusive Bedienkonzepte eine stabile Nische gefunden zu haben.

Was meint ihr dazu? Ist euch die reine Grafikleistung bei neuen Konsolen noch wichtig oder steht der Spielspaß im Vordergrund? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren mit uns.

Zusammenfassung

  • Shigeru Miyamoto sieht einen Wandel bei den Kaufkriterien von Gamern
  • Reine technische Spezifikationen einer Konsole verlieren an Bedeutung
  • Die Nintendo Switch beweist mit über 150 Millionen Verkäufen den Trend
  • Einheitliche Konsolen-Hardware senkt den Aufwand für Entwickler stark
  • Eine Konzentration auf günstigere Hardware sorgt für hohe Gewinnmargen

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